Trotz Rekordinvestitionen RÜcklagen von 2,5 Mio. Euro

26. Januar 2019

Trotz Rekordinvestitionen – Rücklagen von 2,5 Mio Euro

SPD-Fraktion zieht Bilanz zum Haushalt 2019

In einer ihrer ersten Fraktionssitzungen in 2019 haben die Mandatsträger der SPD-Fraktion eine durchweg positive Bilanz zur Haushaltspolitik 2019 gezogen. Die positive Entwicklung der Jahresergebnisse setzt sich seit 2016 weiter fort und ermöglicht der Stadt Wächtersbach erstmals seit Einführung der Doppik im Jahr 2009 die Bildung von Rücklagen in Höhe von ca. 2,5 Millionen Euro. Auch die weitere Finanzplanung sieht vor, dass die künftigen Haushalte ausgeglichen sein werden und der Jahresabschluss jeweils mit einem Überschuss erfolgt.

Bemerkenswert ist dies auch deshalb, weil für das Jahr 2019 ein Investitionsvolumen von fast 16 Millionen Euro vorgesehen ist. Die größten Einzelsummen sind die Finanzierung der Arbeiten am Schloss und dessen Umfeld mit einem Volumen von ca. 4,1 Millionen Euro. Etwas höher ist die Investition in die Stadtentwicklung – mit einer Summe von 4,35 Millionen Euro. Zufrieden sind die Mandatsträger (m/w) auch darüber, dass bei all diesen Projekten statt der Sanierung des alten und zu klein gewordenen Kindergartens in Wittgenborn, ein Neubau möglich gemacht werden kann.

„Diese Entwicklung der Stadt Wächtersbach ist unter der Führung von Bürgermeister Andreas Weiher einzig artig und positiv“ sind sich die Mandatsträger einig. Sie sind auch stolz darauf, den Kurs des Bürgermeisters mit ihren Stimmen in der Stadtverordnetenversammlung zu ermöglichen.

Über viele Jahrzehnte haben SPD-Bürgermeister die Geschicke der Stadt bestimmt und Wächtersbach zu dem gemacht, was es heute ist: ein gut entwickeltes Mittelzentrum mit acht Stadtteilen. Alle Stadtteile wurden bisher durch das Dorferneuerungsprogramm berücksichtigt, alle Stadtteile haben entgegen dem landesweiten Trend, ihre Dorfgemeinschaftshäuser behalten, fast jeder Stadtteil hat trotz der finanziellen Lasten seinen Kindergarten. 50 Schwimmbäder wurden in den letzten Jahren alleine in Hessen geschlossen, in Wächtersbach wurde es schön und zukunftssicher saniert. Den Rest des Beitrags lesen »


Bei derGrundschule Kinderbrückedrückt der Schuh

19. Dezember 2018

 

SPD-fragt nach: Erweiterung der Nachmittagsbetreuung in Vorbereitung

Eine Delegation der SPD-Fraktion Wächtersbach hat sich bei einer Gesprächsrunde mit Schulleitung und Elternvertreter über die Betreuungssituation an der Grundschule „Kinderbrücke“ informiert. Parteivorsitzender Oliver Peetz, Fraktionsvorsitzender Harald Krügel und der Vorsitzende des Kultur- und Sportausschusses Kai Löwe fragten bei der Schulleitung und dem Elternbeirat der Kinderbrücke nach, wie es um die Fortschritte auf dem Weg zur Ganztagsbetreuung bestellt ist.

Bisher gehört die „Kinderbrücke“ zu den Schulen mit Ganztagsangeboten in Profil 1. Dies bedeutet, dass die Grundschule an mindestens drei Wochentagen von 7:30 Uhr bis 14:50 Uhr Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen sowie erweiterte Angebote im Wahl- und Freizeitbereich anbietet. Der Bedarf ist riesig. Derzeit können an vier Tagen über 100 Kinder das Angebot nutzen – allerdings pro Kind nur zwei Tage die Woche – Erstklässler nehmen seit Dezember 2018 an einem Tag der Woche teil.

Die Nachfrage der Elternschaft steigt stetig und hierbei auch der Wunsch der Kinder an GTA in der Schule teilzunehmen. Der stetig wachsende Bedarf nach zusätzlichen Betreuungszeiten aufgrund der veränderten Lebensumstände und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, haben die Lehrerschaft dazu bewogen, einen Einstieg in den Pakt für den Nachmittag vorzubereiten. Schulleitung und Elternvertretung sind sich in diesem Schritt einig. Der „Betreuungsverein“ an der Grundschule befürwortet diese Pläne ebenfalls, denn die durch Eltern seit Jahren organisierte und finanzierte Initiative versorgt zurzeit ca. 80 Kinder und kommt dabei ebenfalls nicht nur an ihre organisatorischen Grenzen.

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CDU Wahlkampf treibt seltsame Blüten

26. Oktober 2018

 

Reul und Gärtner schmücken sich mit fremden Federn

Überrascht zeigten sich die Mandatsträger der SPD-Wächtersbach über die Berichterstattung zum Besuch des CDU-Landtagsabgeordneten Michael Reul bei der Wächtersbacher CDU.

In höchsten Tönen werden von der Fraktionsvorsitzenden Carola Gärtner die Sanierung des „Alten Amtsgerichts“ und der Anschluss des Gebäudes an die Fernwärmeleitung der Bioenergie Wächtersbach gelobt und der Öffentlichkeit berichtet, was alles in dem alten Gemäuer gemacht wird. Es wird auch der Eindruck erweckt, als gäbe es noch kein Nutzungskonzept zur sinnvollen Verwendung des Gebäudes.

Seitens der SPD-Fraktion gibt es schon einige Ideen zur sinnvollen Nutzung, die auch bereits an Bürgermeister Andreas Weiher weitergeleitet wurden. Es verwundert die Mandatsträger der SPD, dass die CDU erst jetzt über ein Nutzungskonzept nachdenken will – natürlich mit Bürgerbeteiligung, da man offensichtlich keine eigenen Ideen hat. Bereits beim Kauf wurde vertraglich eine öffentliche Nutzung festgelegt.

Gelobt wird von der CDU die Unterstützung des Landes mit Fördermitteln in Höhe von 140.000 €. Tatsächlich wird das Projekt „Altes Amtsgericht“ mit zusätzlich weiteren 230.000 € für Modernisierungen und den Einbau eines Aufzuges gefördert. Bürgermeister Weiher und die Verwaltung haben die Spielräume des Förderpro-grammes KIP vollständig ausgelotet und nur tatsächlich förderfähige Positionen in den Antrag aufgenommen. Für diese Vorgehensweise wurde Bürgermeister Weiher heftig von der CDU-Fraktionsvorsitzenden kritisiert, da das Verfahren nicht nach deren Vorstellung abgelaufen ist. Auch die Unterstützung der Bioenergie Wächtersbach durch die Stadt wurde von der Fraktionsvorsitzenden Gärtner mehrfach kritisiert und auch an der Reputation des Unternehmens gezweifelt.

Im Angesicht des Landtagskandidaten Michael Reul ist davon allerdings nichts mehr zu hören, im Gegenteil, man hört sogar so etwas wie Zustimmung.

Das Projekt „Altes Amtsgericht“ ist von Bürgermeister Andreas Weiher eingefädelt worden, ebenso wie das Schloss und das Brauereigelände. Die Gelder für diese Investitionen kamen aus Haushalten, die nur mit den Stimmen der SPD-Mandatsträger verabschiedet wurden. Bis heute hat die CDU-Wächtersbach keinem der eingebrachten Haushalte zugestimmt und sich damit den weitsichtig geplanten Investitionen zum Wohle der Stadt verweigert.

Das Ergebnis der Arbeit eines sozialdemokratischen Bürgermeisters mit kräftiger Unterstützung der SPD-Mandatsträger kann sich sehen lassen – Schloss, Brauereigelände, Altes Amtsgericht, Alte Schule Hesseldorf mit Anschlussprojekt sozialer Wohnungsbau – die Projekte sind so gut – sie werden sich sogar für den Landtagswahlkampf der CDU „ausgeliehen“.


SPD: Wächtersbach “ Wer gackert, muss auch Eier legen“

23. September 2018

Partei und Fraktion zu den Vorwürfen der CDU-Fraktionsvorsitzenden

Erstaunt zeigen sich SPD-Parteivorsitzender Oliver Peetz und der SPD-Fraktionsvorsitzende Harald Krügel über die jüngste Pressemeldung der Wächtersbacher CDU zum Thema ärztliche Versorgung. Zum wiederholten Male wirft Carola Gärtner dem Bürgermeister Andreas Weiher öffentlich in einem vor Polemik und Sarkasmus strotzenden Artikel Untätigkeit in Bezug auf den Neubau eines Ärztehauses auf dem ehemaligen Brauereigelände in Wächtersbach vor. „Dies entspricht auf keinen Fall den Tatsachen und passt schon gar nicht zu dem überparteilichen Gesprächsangebot der CDU aus der Pressemitteilung, geschweige denn zu einer zielführenden Diskussion.“ sind sich der Partei- und der Fraktionsvorsitzende einig.

Es steht zweifelsfrei fest, dass die Bemühungen des Bürgermeisters, des Magistrats und der Stadtverwaltung in Sachen ärztliche Versorgung in den letzten Jahren als erfolgreich bezeichnet werden kann.

So zum Beispiel wurde vor acht Jahren mit finanzieller Unterstützung der Messe GmbH der Grundstein für das Ärztehaus im Ziegelgarten gelegt. Bürgermeister Andreas Weiher nahm an allen Gremiensitzungen des Ärztenetzes Spessart teil und konnte dadurch Fr. Dr. Hild und Dr. Biehn als Ärzte für das alte Amtsgericht gewinnen. Ganz entscheidend ist jedoch die Mitwirkung bei der jetzigen Situation der sich nun teilende Ärztegemeinschaft im Ziegelgarten. Frau Dr. Zwick und Frau Dr. Winkel bleiben in den Räumen im Ziegelgarten. Die anderen vier Ärzte und die Nachfolgerin von Dr. Schweda, Frau Dr. Rasel, ziehen in das Verwaltungsgebäude der alten Brauerei am Schloss um. Besonders wichtig ist, dass diese Zwischenlösung unabhängig ist von der Entscheidung über einen Neubau oder die Renovierung eines Altbaus am Schloss für die Nutzung als Ärztehaus, sondern einfach dafür sorgt, dass die vorhandenen Ärzte gute Randbedingungen erhalten, um in Wächtersbach zu bleiben. Dort wird zum Behandlungszimmer im Erdgeschoss noch zusätzlich ein Aufzug installiert, der es allen Patienten ermöglicht, barrierefrei alle Sprechzimmer zu erreichen.

In jeder anderen vergleichbaren Stadt wäre die Opposition dankbar, wenn sich der Bürgermeister selbst so erfolgreich um die Sache kümmert, zumal wir hier Ärzte haben, die im Durchschnitt noch 20 Jahre praktizieren könnten.“, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Harald Krügel fest.

Unverschämt ist die gedankenlose Floskel der CDU-Fraktionsvorsitzenden Carola Gärtner über eine Petition von Seniorinnen und Senioren aus Aufenau und anderen Stadtteilen an die Bundeskanzlerin (ebenfalls CDU) zum Thema Ärztemangel.“ so der Fraktionsvorsitzende Krügel. Carola Gärtner bezeichnete diese Aktion abfällig als „Autogramme-nach-Berlin-schicken“ und belächelt diese Aktion. „Frau Gärtner verpasst damit nicht nur ihrer eigenen Partei, sondern jedem Teilnehmer an der Petition, denen dieses Thema sehr ernsthaft am Herzen liegt, eine schallende Ohrfeige“, so der Parteivorsitzende Oliver Peetz. Er habe hierfür kein Verständnis und stellt sich die Frage, ob dieses bedeutende Thema bei der CDU wirklich von Interesse ist oder ob die Presseerklärung nicht nur ein taktisches Wahlkampfmanöver zur bevorstehenden Landtagswahl ist.

Zum Thema Investor für ein Ärztehaus, teilte Bürgermeister Andreas Weiher auf Nachfrage mit, dass er einige interessierte Investoren über ein mögliches neues Ärztehaus informiert habe. Da es in dieser Sache noch viel Planungsarbeit zu leisten gibt und außerdem noch das mit den Nachbarkommunen bereits angeschobene Gutachten über ein „medizinisches Versorgungszentrum“ (MVZ) ausstehe, sei es noch viel zu früh, um0 über Bau-Umfang und Investitionskosten öffentlich zu diskutieren. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Frau Gärtner ein solch wichtiges Thema in dieser Art und Weise in der Öffentlichkeit behandelt.“ so Peetz und Krügel abschließend. Bisher gibt es seitens der CDU außer den Pressemitteilungen keine Aktivitäten, die darauf schließen lassen, dass sich die CDU tatsächlich für ein Ärztehaus einsetzt – auch der angebliche Investor ist bisher nur ein Phantom.

 


SPD Busfahrt nach Kulmbach

11. September 2018

Besinnliches und kulinarisches beim Ausflug der SPD Wächtersbach

Ein gut gefüllter Bus machte sich kürzlich an einem Samstag um 6:45 Uhr nach einem von Oliver Höhn organisierten guten Frühstück von Wächtersbach auf in Richtung Süden. Die SPD-Wächtersbach hatte auch dieses Jahr wieder zu einer Tagestour eingeladen. Das Kloster „Vierzehnheiligen“ in Bad Staffelstein war die erste von drei Stationen auf der SPD-Bustour 2018. Die Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein im Landkreis Lichtenfels ist eine Wallfahrtskirche in Oberfranken. Das nach Plänen von Balthasar Neumann gebaute Gotteshaus steckt voller Kunstwerke und es gibt viel zu entdecken. Nach erfolgter Besichtigung der beindruckenden Klosteranlage machte sich die Reisegruppe auf den Weg zum zweiten Etappenziel – das Brauereimuseum in der heimlichen Hauptstadt des Bieres: Kulmbach.

In dem Gebäude sind unter anderem noch ein Museum des Bäckerhandwerks und des Fleischerhandwerks untergebracht – also alles was der Mensch so braucht.

Unter sachkundiger Führung wurden die Besucher über die Entwicklung der Braukunst informiert. Die herausragende Bedeutung des „flüssigen Goldes“ in Bayern und insbesondere in Oberfranken wird in den einzelnen Abteilungen des Museums eindrucksvoll dargestellt. Viele Hintergründe über die Bestandteile des Bieres konnten selbst die mitgefahrenen „Bierexperten“ noch beeindrucken. Natürlich durfte eine Überprüfung der Bierqualität vor Ort auch nicht fehlen. Urteil: sehr gut.

Dritte Etappe war das Brauhaus in Lohr am Main. Ein gutes Essen und ein leckeres lokal gebrautes Bier rundeten den Tag ab. Rundherum zufriedene Gesichter.

Ein Glücksgriff war Busfahrer Friedel Hammer, der nicht nur „einige Runden ausgab“, sondern die Reisegruppe sicher, humorvoll und informativ von Etappe zu Etappe kutschierte und sicher nach Hause brachte.

Ein anstrengender schöner Tag, der Lust „auf Mehr“ macht – darin waren sich die Teilnehmer von „SPD-on-Tour“ einig.


SPD Wächtersbach erwartet Thorsten Schäfer-Gümbel in Hesseldorf

25. Juli 2018

Vorstellung des 2. Bauabschnittes „Barrierefreies Wohnen“ am 28.07. 2018

Am Samstag den 28.7.2018 werden Thorsten Schäfer-Gümbel, Lothar Binding, Thorsten Stolz, Bettina Müller, Heinz Lotz und Charly Eyerkaufer der Einladung von Michael Schell nach Hesseldorf folgen, um sich vor Ort über den 2.Bauabschnitt „Barrierefreies Wohnen“ zu informieren.

Der Sprecher der SPD-AG60plus Michael Schell ist viel unterwegs in Sachen „Soziales Wohnen“ und hat gemeinsam mit der Stadt Wächtersbach und der von Schell gegründeten Genossenschaft Wohnbau60plus bereits einen Bauabschnitt in Hesseldorf umgesetzt. In der alten Schule wurden 4 Wohnungen geschaffen, die zu einem Mietpreis von 5,50 €/m² fertiggestellt wurden. Jetzt ist ein zweiter Bauabschnitt in Vorbereitung.

Geplant ist auf dem Gelände, das in Erbpacht von der Stadt Wächtersbach an die Wohnbau60plus e.G. übertragen wurde, in einem zweiten Bauabschnitt 8 Wohneinheiten zu errichten. Es handelt sich um kleine Wohnungen mit 44 m². Der Mietpreis wird bei maximal
7,00 €/m² liegen.

Alle Wohnungen werden seniorenfreundlich gebaut. Das bedeutet sie entsprechen dem aktuellen barrierefreien Standard und sind ohne Stufen zu erreichen. Ein Kommunikations-zentrum wird für vielfältige Aktionen und Möglichkeiten nicht nur für die Bewohner dieser Wohnanlage sorgen. Es soll ein kleines Café einrichtet werden.  Nachdem auch die Kneipe in Hesseldorf geschlossen hat, sollen hier neue Akzente gesetzt werden, nicht nur für ein geselliges Miteinander.

Die 4 Wohnungen im 1. Stock werden wir über einen rollstuhltauglichen Hublift erschlossen. Vor allem aber sollen Maßstäbe gesetzt werden, wenn es um genossenschaftliches und preiswertes Wohnen geht.

Im Rahmen seiner Sommertour will sich der Spitzenkandidat der hessischen SPD Thorsten Schäfer-Gümbel gemeinsam mit dem Bundesvorsitzenden der SPD-AG60plus Lothar Binding, Landrat Thorsten Stolz, der Bundestagsabgeordneten Bettina Müller und dem Landtagsab-geordneten Heinz Lotz über diesen 2.Bauabschnitt informieren. Nach der Besichtigung findet eine Diskussionsrunde im Dorfgemeinschaftshaus unter der Moderation von Charly Eyerkaufer zum Thema „Bezahlbarer Wohnraum – so wird’s gemacht“ statt. Beginn der Veranstaltung mit der Besichtigung ca. 9:00 Uhr an der alten Schule.


Nach der Entscheidung für die Bahntrasse Variante IV – Solidarität mit Aufenau

23. Juni 2018

Keine Euphorie in Wächtersbach

Mit gemischten Gefühlen blickt die Wächtersbacher SPD auf die Variantenentscheidung der Deutschen Bahn zugunsten der Trassenvariante IV. Zwar zeigte sich nicht nur Bürgermeister Weiher bei seinem Grußwort erleichtert, dass es nun endlich mit einer Vorzugsvariante in Richtung Raumordnungsverfahren gehe, von Freude konnte jedoch keine Rede sein. „Wir haben bereits vor der Festlegung gesagt, dass wir beide Varianten in der vorliegenden Form ablehnen, da sie beide zu erheblichen Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt führen. Nun ist es Gewissheit, dass vor allem die Bürgerinnen und Bürger von Aufenau betroffen sein werden“, so der Bau- und Planungsausschussvorsitzende Harald Krügel. „Wir teilen die Euphorie einiger Bürgerinitiativen nicht, denn der schwierigere Teil der Arbeit beginnt jetzt.“ In den nächsten zwei Jahren bis zum Beginn des Planfeststellungsverfahrens gelte es nun, die gegebenen Möglichkeiten im Planungsverfahren zu nutzen um die Belastungen für die Aufenauerinnen und Aufenauer möglichst gering zu halten. Zu den künftigen Schwerpunkten des Dialogforums gehören unter anderem Fragen des Lärmschutzes, der Baulogistik und der Ausgleichsmaßnahmen. „Außerdem werden in naher Zukunft die Optimierungsmöglichkeiten der Trasse IV geprüft, wobei das Brückenbauwerk über das Kinzigtal vor Wächtersbach durch die Bündelung mit der A66 entfallen könnte. Die Chancen, viele unserer Forderungen umzusetzen sind vorhanden – und die werden wir nutzen“, so der SPD-Vorsitzende und erste Stadtrat Oliver Peetz. Die von Bürgermeister Andreas Weiher initiierte Zielvereinbarung, die auch von den anderen im Stadtparlament vertretenen Parteien, den beiden Bürgerinitiativen und den Ortsvorstehern der Talgemeinden unterschrieben wurde und viele der genannten Forderungen beinhaltet, sollte weiterhin für alle Akteure die Richtlinie mit Blick auf den Bahnausbau sein. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch für die weitere Planungsstufe gilt, nachdem Pressemitteilungen der letzten Wochen zumindest Irritationen ausgelöst hatten. „Ganz Wächtersbach muss sich jetzt mit den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils Aufenau solidarisieren und mit dazu beitragen, dass durch die Planung im Bereich der Baulogistik die Belastungen für die Aufenauer/innen während der Bauzeit so gering wie möglich gehalten werden. Es gilt jetzt, weiter die Interessen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger aus Wächtersbach und Aufenau im Dialogforum zu vertreten.“ so der Bau- u. Planungsausschussvorsitzende Krügel und der Parteivorsitzende Peetz abschließend.


Grüne Bürgerliste Wächtersbach verbreitet Falschmeldungen

29. Mai 2018

In der Pressemitteilung vom 26.05. zur Ortsbeiratssitzung von Aufenau und auf ihrer Facebook-Seite verbreiten Bündnis 90/Die Grünen unter dem Pseudonym „Grüne Bürgerliste“ eine Reihe von Falschmeldungen.

Fraktionsvorsitzender Krügel widerspricht ausdrücklich der Behauptung, die SPD versuche seit einem Jahr aus einem Naturschutzgebiet in Aufenau ein Gewerbegebiet zu machen und empfiehlt der Parteichefin Eva Bonin von Bündnis 90/Die Grünen, etwas sorgsamer zu recherchieren, bevor ein solcher Unsinn in der Presse und den sozialen Netzwerken verbreitet wird.

Grund für den Vorgang in der Rotgartenstraße war ein Grundstücksgeschäft im Rahmen der Erweiterung einer ortsansässigen Firma. Hier wurden Abweichungen von dem kommunalen Flächennutzungsplan und dem gültigen Regionalplan festgestellt. Der Magistrat – nicht die SPD-Wächtersbach – hat daraufhin richtigerweise die Klärung durch die Aufstellung einer Abrundungssatzung auf der Grundlage des Baugesetzbuches im Stadtparlament beantragt. Die Vorlage des Magistrats erhielt in der Stadtverordnetenversammlung am 22.06.2017 nicht nur die Stimmen der SPD-Fraktion.

Die Parteivorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen, Frau Eva Bonin sollte auch wissen, dass es bei der Abrundungssatzung nicht um das ganze Naturschutzgebiet geht, sondern lediglich um den Randbereich der betroffenen Grundstücke entlang der Rotgartenstraße.

Die Empfehlung der Naturschutzbehörde liegt dem Magistrat vor und auch nur dieser entscheidet, wie mit dieser Empfehlung umgegangen werden soll. „Die SPD-Fraktion hat in dieser Angelegenheit keine Anträge vorbereitet.“ stellt Fraktionsvorsitzender Krügel unmissverständlich fest und verwahrt sich gegen die in der Pressemitteilung aufgestellten diffamierenden Behauptungen.

Die Äußerung des NABU-Vorsitzenden Karl-Richard Licht „die Natur zieht [in Wächtersbach] inzwischen bereits immer den Kürzeren.“ ist in dieser Form so nicht nachvollziehbar, stellt Fraktionsvorsitzender Harald Krügel fest, besonders auch deshalb, weil die Stadt Wächtersbach nach vorliegenden Informationen die Arbeit des NABU intensiv unterstützt und sich auch an Kosten (Beschilderungsaktion) der NABU-Arbeit beteiligt. „Es hat den Anschein, dass Bündnis 90/Die Grünen versuchen, die gute Arbeit des NABU politisch zu instrumentalisieren. – Das wäre schade.“ so der Fraktionsvorsitzende Krügel. Den Rest des Beitrags lesen »


SPD entschlossen für die Zukunft Wächtersbachs

30. April 2018

Partei zieht positive Bilanz bei der Jahreshauptversammlung

Auf der Jahreshauptversammlung der SPD Wächtersbach haben der Parteivor-sitzende Oliver Peetz und der Fraktionsvorsitzende Harald Krügel eine positive Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Auch Juso-Vorsitzender Jan Frederik Beyer zog eine positive Bilanz der SPD-Jugendorganisation.

Bürgermeister Andreas Weiher berichtete zu Beginn über die weitere Entwicklung des Stadtumbaus und die Arbeiten am Schloss und beantworte auch Fragen der Parteimitglieder dazu. Danach folgten die Berichte des Partei-, des Fraktions- und des Juso-Vorsitzenden, sowie des Kassierers und der Revisoren.

Geprägt war das vergangene Jahr in der Hauptsache vom Bundestagswahlkampf und den damit verbundenen Aktionen und Diskussionen stellte der Parteivorsitzende Oliver Peetz fest. Im Juli 2017 eröffnete Bettina Müller mit der „Knutschkugel“ den Wahlkampf vor dem Rathaus. Danach folgte ein Infostand bei Kinzigtal-Total, eine Verteilaktion am Bahnhof von Wächtersbach, sowie mehrere von Tür zu Tür-Aktionen in nahezu allen Ortsteilen. Gerade bei diesen Einsätzen waren auch die Juso-Mitglieder aktiv. Den Rest des Beitrags lesen »


60 Arbeitsplätze werden erhalten und eine neue Bäckerei in Wächtersbach

15. April 2018

 

Foto: Die Stadträte Oliver Peetz, Margit Bleek und Werner Jung, Ehrenstadtrat Friedel Kolb sowie Stadtverordneten-vorsteher Gerhard Koch, der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses Gerhard Kuschnik und der Vorsitzende des Bau- und Planungausschusses Harald Krügel gratulieren herzlich dem Bauherrn Recep Tekin und Lars Wendt von der Schwenninger Krankenkasse.

SPD Wächtersbach gratuliert Recep Tekin zum neuen Gebäudes am Eingang der Stadt

Sehr zufrieden blickten die Wächtersbacher Sozialdemokraten beim Tag der Offenen Tür auf das neue Verwaltungsgebäude der Schwenninger Krankenkasse am Eingang der Stadt.

Dadurch wird unser Stadtbild enorm aufgewertet“, stellte der Vorsitzende des Bau- und Planungausschusses Harald Krügel am Rande der Einweihung am 14. April fest.

Lobende Worte finden die Genossinnen und Genossen auch für den Bauherrn Recep Tekin, der nicht nur ein attraktives, sondern vor allem ein funktionales Gebäude geschaffen habe. „Das Verwaltungsgebäude ist barrierefrei zugänglich und auch energetisch absolut auf der Höhe der Zeit. Darauf können Herr Tekin und die ganze Stadt stolz sein. Unser Dank gilt posthum Bürgermeister a.D. Rainer Krätschmer und Bürgermeister Andreas Weiher, die das Projekt von Beginn an maßgeblich unterstützt haben“, so der Erste Stadtrat und SPD-Vorsitzende Oliver Peetz.

Mit dem Einzug der Schwenninger Krankenkasse konnten 60 Wächtersbacher Arbeitsplätze erhalten werden, wozu die SPD dem für den den Bereich Wächtersbach Verantwortlichen der Schwenninger Krankenkasse, Lars Wendt, gratulierte und sich auch bei Ihm bedankte. Der Vorsitzende des örtlichen Gewerbevereins hatte seinen Teil bei der Entwicklung hin zu dem neuen Gebäude beigetragen. „Auch der Einzug einer Filiale der Bäckerei Naumann im Gebäude sei sehr erfreulich.“, so der Jusovorsitzende Jan Frederik Beyer. Er sieht in dem Bau einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung Wächtersbachs, die gerade die Jugend mit einem besonderen Blick sehen würde. „Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Weiher bringen wir die Stadtentwicklung nach Kräften voran. Mit diesem Schmuckstück ist dafür ein weiterer wichtiger Schritt getan.“

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