SPD-Wächtersbach trifft ehemaligen Ministerpräsidenten Hans Eichel

26. August 2019

Hans Eichel

Jahresausflug 2019 führt in die nordhessische Metropole Kassel

 

Die traditionelle Busfahrt der SPD Wächtersbach führt in diesem Jahr am Samstag, dem 31. August nach Nordhessen. Ziel ist es, sich über die kulturelle und politische Bedeutung der Stadt Kassel zu informieren und auch die typischen nordhessischen Spezialitäten – die „Ahle Woscht“ zu testen. Die Abfahrt ist für 7:00 Uhr am Bahnhof in Wächtersbach geplant. Es sind noch Plätze frei.

Kassel hat eine lange lebendige Geschichte als Regierungssitz und inspiriert seit mehreren hundert Jahren mit wissenschaftlichen und städtebaulichen Highlights über die engere Region hinaus. Natürlich fällt da zunächst das Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe ein, oder die Documenta. Aber nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wagte Kassel einen fundamentalen städtebaulichen Neuanfang, der die Stadt schnell zur modernsten City der alten Bundesrepublik und damit zum beliebten Drehort für Kinofilme machte. Hessen war damit vorn. Bereits mehr als zweihundert Jahre früher war Kassel dank des wissenschaftlichen Interesses seiner Herrscher seiner Zeit voraus, mit der ersten Sternwarte Deutschlands, einer überragenden physikalischen Sammlung und einem begehbaren Weg durch das Sonnensystem, dem man heute noch in der Karlsaue folgen kann. Es gibt also viel zu sehen in Kassel!

Besonders erfreut ist die SPD Wächtersbach darüber, dass sich kein geringerer als der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Kassel, der ehemalige hessische Ministerpräsident und der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel bereit erklärt hat, für die SPD-Reisegruppe die Stadtführung zu übernehmen.

Auf dem Programm steht noch das Schloss Orangerie und bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, den Park in der Karlsaue zu erkunden. Auch der Wilhelmsthaler Wurstehimmel (bekannt aus der Hessenschau) wartet auf die Reisegruppe. Bei nordhessischen Spezialitäten soll der Tag dann ausklingen. Die Rückreise ist gegen 20:00 Uhr vorgesehen.

Die Anmeldung kann bei Daniela Happel per Telefon 06053-9166 (18:00 -20:00 Uhr) oder per Mail danielahappel@aol.com erfolgen.

Die Kosten betragen 27,00 € für jede /jeden der mitfahren will und sind auf das Konto der SPD-Wächtersbach (IBAN DE 59 5075 0094 0005 0151 24) zu überweisen.

Es sind noch ein paar Plätze frei. Die Mitgliedschaft in der SPD ist übrigens KEINE Voraussetzung für einen Platz im Reisebus – Sinn und Zweck der Fahrt ist unter


Baubeginn für acht weitere bezahlbare Wohnungen im Wächtersbacher Stadtteil Hesseldorf

5. August 2019

Die Wächtersbacher Sozialdemokraten besichtigen mit Bürgermeister Andreas Weiher die Baustelle in Hesseldorf, auf der ein Neubau mit acht bezahlbaren Wohnungen entsteht.

SPD-Fraktionschef Harald Krügel: Wir haben die Ärmel hochgekrempelt und mit der Genossenschaft „Wohnbau 60 plus“ und dem Main-Kinzig-Kreis ein Pilotprojekt für die gesamte Region auf den Weg gebracht

 

Baubeginn für acht weitere bezahlbare Wohnungen in Hesseldorf: Dort, direkt an der Alten Schule, fiel jetzt der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Gemeinschaftsprojektes von Stadt Wächtersbach und Genossenschaft „Wohnbau 60 plus“. Insgesamt entstehen acht bezahlbare Zwei-Zimmer-Wohnungen, die in einem seniorenfreundlichen Neubau errichtet werden und dem aktuellen barrierefreien Standard entsprechen. Der Mietpreis liegt bei maximal 7 Euro pro Quadratmeter. „Wir sind begeistert, dass nach der erfolgreichen Modernisierung der Alten Schule durch die Wohnbaugenossenschaft jetzt bereits das zweite Projekt startet, mit dem wir weitere, dringend benötigte Wohnungen für kleine und mittlere Einkommen realisieren“, freute sich Ortsvorsteher Otmar Müller dieser Tage bei einer Baustellenbesichtigung der Wächtersbacher SPD-Fraktion mit Bürgermeister Andreas Weiher.

 

Bezahlbarer Wohnraum fehlt in der gesamten Region. „Trotzdem lassen Land und Bund die Kommunen hier ziemlich im Regen stehen. Deshalb hat die Wächtersbacher SPD die Ärmel hochgekrempelt und selbst nach Lösungen gesucht“, ließ Fraktionschef Harald Krügel die Anfänge des Wohnbauprojektes in Hesseldorf Revue passieren, das mit der Modernisierung der Alten Schule begann. In der Genossenschaft „Wohnbau 60 plus“ fand die Stadt Wächtersbach einen verlässlichen Partner und überließ ihr das Areal der Alten Schule auf Erbpachtbasis. Finanzielle Unterstützung kam vom Main-Kinzig-Kreis, der das Vorhaben mit 40.000 Euro aus seinem Programm „Preisgünstiger Wohnungsbau im Main-Kinzig-Kreis“ förderte. Harald Krügel: „Hier waren wir in Wächtersbach einmal mehr Vorreiter für die Region und mit der Modernisierung der Alten Schule Pilotprojekt und Referenz für das neu aufgelegte Förderprogramm des Kreises“.

 

Und auch der jetzt begonnene zweite Bauabschnitt wird vom Landkreis entsprechend gefördert. Der Neubau mit insgesamt acht Zwei-Zimmer-Wohnungen entsteht in Holzständerbauweise. Zur Barrierefreiheit zählen ebenerdige Duschen mit ausreichend Bewegungsraum für Rollstuhlfahrer. Schiebetüren anstelle konventioneller Türen zählen ebenfalls zur Ausstattung. Die vier Wohnungen im ersten Stock werden über einen rollstuhltauglichen Hublift erreichbar sein. Weiterhin plant die Genossenschaft „Wohnbau 60 plus“ ein Kommunikationszentrum, das nicht nur das soziale Miteinander der Bewohner fördern soll: Das kleine Café lädt nach Eröffnung alle Hesseldorfer zum geselligen Miteinander und zu vielfältigen Aktionen ein. „Damit setzt unser Vorzeigeprojekt in Hesseldorf nach der Schließung der Kneipe in Hesseldorf nebenbei noch einen weiteren sozialen Akzent zur Sicherung der innerörtlichen Strukturen“, freute sich Harald Krügel.

 

Weitere Informationen zum Bauprojekt erhalten Interessierte im Internet unter http://www.wohnbau60plus.de.