SPD: Wächtersbach “ Wer gackert, muss auch Eier legen“

23. September 2018

Partei und Fraktion zu den Vorwürfen der CDU-Fraktionsvorsitzenden

Erstaunt zeigen sich SPD-Parteivorsitzender Oliver Peetz und der SPD-Fraktionsvorsitzende Harald Krügel über die jüngste Pressemeldung der Wächtersbacher CDU zum Thema ärztliche Versorgung. Zum wiederholten Male wirft Carola Gärtner dem Bürgermeister Andreas Weiher öffentlich in einem vor Polemik und Sarkasmus strotzenden Artikel Untätigkeit in Bezug auf den Neubau eines Ärztehauses auf dem ehemaligen Brauereigelände in Wächtersbach vor. „Dies entspricht auf keinen Fall den Tatsachen und passt schon gar nicht zu dem überparteilichen Gesprächsangebot der CDU aus der Pressemitteilung, geschweige denn zu einer zielführenden Diskussion.“ sind sich der Partei- und der Fraktionsvorsitzende einig.

Es steht zweifelsfrei fest, dass die Bemühungen des Bürgermeisters, des Magistrats und der Stadtverwaltung in Sachen ärztliche Versorgung in den letzten Jahren als erfolgreich bezeichnet werden kann.

So zum Beispiel wurde vor acht Jahren mit finanzieller Unterstützung der Messe GmbH der Grundstein für das Ärztehaus im Ziegelgarten gelegt. Bürgermeister Andreas Weiher nahm an allen Gremiensitzungen des Ärztenetzes Spessart teil und konnte dadurch Fr. Dr. Hild und Dr. Biehn als Ärzte für das alte Amtsgericht gewinnen. Ganz entscheidend ist jedoch die Mitwirkung bei der jetzigen Situation der sich nun teilende Ärztegemeinschaft im Ziegelgarten. Frau Dr. Zwick und Frau Dr. Winkel bleiben in den Räumen im Ziegelgarten. Die anderen vier Ärzte und die Nachfolgerin von Dr. Schweda, Frau Dr. Rasel, ziehen in das Verwaltungsgebäude der alten Brauerei am Schloss um. Besonders wichtig ist, dass diese Zwischenlösung unabhängig ist von der Entscheidung über einen Neubau oder die Renovierung eines Altbaus am Schloss für die Nutzung als Ärztehaus, sondern einfach dafür sorgt, dass die vorhandenen Ärzte gute Randbedingungen erhalten, um in Wächtersbach zu bleiben. Dort wird zum Behandlungszimmer im Erdgeschoss noch zusätzlich ein Aufzug installiert, der es allen Patienten ermöglicht, barrierefrei alle Sprechzimmer zu erreichen.

In jeder anderen vergleichbaren Stadt wäre die Opposition dankbar, wenn sich der Bürgermeister selbst so erfolgreich um die Sache kümmert, zumal wir hier Ärzte haben, die im Durchschnitt noch 20 Jahre praktizieren könnten.“, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Harald Krügel fest.

Unverschämt ist die gedankenlose Floskel der CDU-Fraktionsvorsitzenden Carola Gärtner über eine Petition von Seniorinnen und Senioren aus Aufenau und anderen Stadtteilen an die Bundeskanzlerin (ebenfalls CDU) zum Thema Ärztemangel.“ so der Fraktionsvorsitzende Krügel. Carola Gärtner bezeichnete diese Aktion abfällig als „Autogramme-nach-Berlin-schicken“ und belächelt diese Aktion. „Frau Gärtner verpasst damit nicht nur ihrer eigenen Partei, sondern jedem Teilnehmer an der Petition, denen dieses Thema sehr ernsthaft am Herzen liegt, eine schallende Ohrfeige“, so der Parteivorsitzende Oliver Peetz. Er habe hierfür kein Verständnis und stellt sich die Frage, ob dieses bedeutende Thema bei der CDU wirklich von Interesse ist oder ob die Presseerklärung nicht nur ein taktisches Wahlkampfmanöver zur bevorstehenden Landtagswahl ist.

Zum Thema Investor für ein Ärztehaus, teilte Bürgermeister Andreas Weiher auf Nachfrage mit, dass er einige interessierte Investoren über ein mögliches neues Ärztehaus informiert habe. Da es in dieser Sache noch viel Planungsarbeit zu leisten gibt und außerdem noch das mit den Nachbarkommunen bereits angeschobene Gutachten über ein „medizinisches Versorgungszentrum“ (MVZ) ausstehe, sei es noch viel zu früh, um0 über Bau-Umfang und Investitionskosten öffentlich zu diskutieren. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Frau Gärtner ein solch wichtiges Thema in dieser Art und Weise in der Öffentlichkeit behandelt.“ so Peetz und Krügel abschließend. Bisher gibt es seitens der CDU außer den Pressemitteilungen keine Aktivitäten, die darauf schließen lassen, dass sich die CDU tatsächlich für ein Ärztehaus einsetzt – auch der angebliche Investor ist bisher nur ein Phantom.

 


SPD Busfahrt nach Kulmbach

11. September 2018

Besinnliches und kulinarisches beim Ausflug der SPD Wächtersbach

Ein gut gefüllter Bus machte sich kürzlich an einem Samstag um 6:45 Uhr nach einem von Oliver Höhn organisierten guten Frühstück von Wächtersbach auf in Richtung Süden. Die SPD-Wächtersbach hatte auch dieses Jahr wieder zu einer Tagestour eingeladen. Das Kloster „Vierzehnheiligen“ in Bad Staffelstein war die erste von drei Stationen auf der SPD-Bustour 2018. Die Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein im Landkreis Lichtenfels ist eine Wallfahrtskirche in Oberfranken. Das nach Plänen von Balthasar Neumann gebaute Gotteshaus steckt voller Kunstwerke und es gibt viel zu entdecken. Nach erfolgter Besichtigung der beindruckenden Klosteranlage machte sich die Reisegruppe auf den Weg zum zweiten Etappenziel – das Brauereimuseum in der heimlichen Hauptstadt des Bieres: Kulmbach.

In dem Gebäude sind unter anderem noch ein Museum des Bäckerhandwerks und des Fleischerhandwerks untergebracht – also alles was der Mensch so braucht.

Unter sachkundiger Führung wurden die Besucher über die Entwicklung der Braukunst informiert. Die herausragende Bedeutung des „flüssigen Goldes“ in Bayern und insbesondere in Oberfranken wird in den einzelnen Abteilungen des Museums eindrucksvoll dargestellt. Viele Hintergründe über die Bestandteile des Bieres konnten selbst die mitgefahrenen „Bierexperten“ noch beeindrucken. Natürlich durfte eine Überprüfung der Bierqualität vor Ort auch nicht fehlen. Urteil: sehr gut.

Dritte Etappe war das Brauhaus in Lohr am Main. Ein gutes Essen und ein leckeres lokal gebrautes Bier rundeten den Tag ab. Rundherum zufriedene Gesichter.

Ein Glücksgriff war Busfahrer Friedel Hammer, der nicht nur „einige Runden ausgab“, sondern die Reisegruppe sicher, humorvoll und informativ von Etappe zu Etappe kutschierte und sicher nach Hause brachte.

Ein anstrengender schöner Tag, der Lust „auf Mehr“ macht – darin waren sich die Teilnehmer von „SPD-on-Tour“ einig.