Erster Bauabschnitt des Bahnhofumbaus Im Frühjahr fertig


Die imposante Baumaßnahme; Innenbereich der Rotunde mit den Gestaltungsflächen

Rotunde: Barrierefreier Zugang vor der Fertigstellung
Der Neubau der „Rotunde“ nimmt Gestalt an
Der jahrelange Einsatz der Stadt Wächtersbach zeigt erste Erfolge. Die völlige Neugestaltung des Zugangs zur Unterführung wurde im letzten Jahr begonnen und steht im Frühjahr vor der Fertigstellung. Dabei wird der Zugang sowohl über eine neue Treppe als auch barrierefrei über eine kreisförmig angelegte Rotunde hergestellt. „Das ist eine wesentliche Erleichterung für Behinderte und Rollstuhlfahrer, aber auch für alle Fahrgäste. Diese müssen ihr Gepäck nicht mehr über schmale Treppen schleppen, sondern können bequem zur Unterführung rollen“, freuen sich die Mandatsträger der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, an der Spitze der Vorsitzende Oliver Peetz und Fraktions-Chef Wilfried Wilhelm.
Die Tatsache, dass dieses rund 1,5 Mio. Euro teure und über das Konjunkturprogramm der früheren Bundesregierung finanzierte Objekt, so schnell realisiert werden konnte, sei dem Einsatz des Magistrats und Rainer Krätschmer zu verdanken.
Besonders erfreulich für die Steuerzahler in Wächtersbach sei die Tatsache, dass für diesen Bauabschnitt der Stadt keine Kosten entstehen. Auch eine Teilüberdachung für die Treppe werde aus dem Programm finanziert. Aus Kostengründen sei eine komplette Überdachung durch die Bahn jedoch leider abgelehnt worden.
Im Innenbereich wird zudem noch ein kleiner Bachlauf gestaltet, auf der Nordseite erfolgt die Gestaltung mit Basaltsteinen und auf der Südseite mit Buntsandstein, ebenfalls soll eine Freifläche künstlerisch gestaltet werden und damit sowohl die Kinzig, als auch der Vogelsberg und der Spessart dargestellt werden. Als einer der Sponsoren für die Gestaltung des „Wächters am Bach“ konnte die Kreissparkasse Gelnhausen und deren Kulturstiftung gewonnen werden. „Dafür bin ich der Sparkasse Gelnhausen und der Stiftung außerordentlich dankbar, zeigt sie doch damit die regionale Verbundenheit“, freut sich Rathauschef Rainer Krätschmer.

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