SPD Kreistagsfraktion: Warum nicht gleich so

SPD-Kreistagsfraktion sieht Main-Kinzig-Gas jetzt endlich auf dem richtigen Weg
Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Main-Kinzig-Gas GmbH haben bekannt gegeben, dass sie das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) akzeptieren und in Gespräche eintreten werden, um eine Einigung mit den Kunden zu erreichen. „Die SPD-Kreistagsfraktion ist erleichtert, dass die Verantwortlichen der Main-Kinzig-Gas jetzt endlich diesen Weg gehen. Der Landrat und die SPD-Fraktion haben bereits in der letzten Kreistagssitzung die Position vertreten, dass es nur im Gespräch mit den Kunden zu einer tragfähigen Lösung kommen kann“, sieht Rainer Krätschmer, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, endlich wieder Handlungsspielräume für die Gesellschaft. „Die Haltung der CDU-Fraktion im Kreistag war dagegen für das Unternehmen hochgefährlich, denn die von ihr geforderte, rein formaljuristische jahrelange Auseinandersetzung hätte keine Lösung gebracht, sondern das Problem im Gegenteil noch verschärft. Die Kunden hätten in Scharen das Unternehmen verlassen und Neukunden wären in großem Umfang verprellt worden“, hofft Rainer Krätschmer jetzt auf eine einvernehmliche Lösung in dieser Frage.
Diese Lösung muss auf der einen Seite die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens beinhalten, auf der anderen aber auch die berechtigten Forderungen aller Kunden berücksichtigen. „Dies werden schwierige Verhandlungen, die leider durch die Verlautbarungen der letzten Tage nicht leichter gemacht wurden“, bezieht sich Rainer Krätschmer insbesondere auch auf die Schärfe der CDU-Beiträge im Kreistag, insbesondere gegen Landrat Erich Pipa. „Ich hoffe, dass die CDU-Fraktion sich von ihrer bisherigen Haltung distanzieren und sich dem von Aufsichtsrat und Geschäftsführung nun eingeschlagenen Weg anschließen wird. Die SPD-Kreistagsfraktion sieht in der Orientierung auf Kundenfreundlichkeit und dem Versuch einer gütlichen Einigung mit allen Kunden den einzig zukunftsweisenden Weg. Hätte sich die CDU von Anfang an der Linie von Erich Pipa angeschlossen, der in Verhandlungen mit den Kunden den richtigen Ansatz verfolgte, dann wären wir heute schon ein ganzes Stück weiter“, so Krätschmer abschließend.