SPD Kreistagsfraktion besucht Gelnhäuser Schule.

Berufliche Schulen Gelnhausen gut positioniert als Kompetenzzentrum des Main-Kinzig-Kreises

Der Main-Kinzig-Kreis betreut als Schulträger die größte berufsbildende Schule in Hessen: die Beruflichen Schulen Gelnhausen. „Mit 3.700 Schülern und 200 Lehrkräften ist die Schule bereits eine kleine Stadt in sich“, ist Uta Böckel, schulpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, immer wieder beeindruckt von der Leistung, die die Schulleitung jeden Tag aufs Neue erbringt, um eine solch große Schule so gut zu organisieren. „Der Ruf der Schule ist seit jeher sehr gut und die ständige Zunahme der Schülerzahlen ist ein deutlicher Beleg für die gebotene Qualität.“
Bei steigenden Schülerzahlen wurde der Raumbedarf auch ständig größer, so dass die Schule mit ihren Außenstellen in Hailer, Höchst und in den Räumen der Senckenbergischen Gesellschaft bereits drei Ausweichstandorte hat. „Der Kreis wird dieser schwierigen Raumsituation begegnen und hat bereits für 2009 einen ersten Bauabschnitt ins Auge gefasst, der den Abriss eines alten Gebäudes vorsieht. Dieses soll dann an gleicher Stelle durch einen Neubau mit modernster Ausstattung und großzügigerem Raumangebot ersetzt werden“, sieht Rainer Krätschmer, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, den Kreis bereits aktiv dabei, die Entwicklung der Schülerzahlen auch baulich adäquat nachzuvollziehen. „Die Beruflichen Schulen in Gelnhausen sind eines von drei beruflichen Kompetenzzentren des Kreises, die durch ihre Schwerpunktarbeit in den verschiedenen Berufsfeldern eine fachlich hochqualifizierte Arbeit leisten. Dies zeigt sich unter anderem auch an den hohen Quoten der Schüler, die die Berufsabschlussprüfungen bestehen“, sieht Rainer Krätschmer die pädagogische Arbeit der Schule auf sehr hohem Niveau.
Dr. Sascha Raabe, SPD-Mitglied im Bundestag, sieht in Ergänzung hierzu die Forderung der SPD nach einem weiteren Ausbau der Ganztagsschulen durch die Erläuterungen von Schulleiter Honzen bestätigt. „Wenn der Schulleiter der Beruflichen Schulen, Herr Honzen, berichtet, dass seine Schule bis 15 Uhr durchgehend gut ausgelastet sei, dann zeigt das, dass die Ganztagsschule in den höheren Klassen bereits heute Realität ist. Auch in anderen Schulen findet zunehmend Unterricht in den Nachmittagsstunden statt. Es ist deshalb höchste Zeit, dass sich die Länder in dieser Frage bewegen und gezielt auf den Ausbau zu Ganztagsschulen setzen.“
Der Main-Kinzig-Kreis investiert in den kommenden Jahren insgesamt rund 70 Mio. Euro in seine Schulen. „Die SPD wird auch weiterhin darauf drängen, dass die Gelder so in die Schulen investiert werden, dass die Schaffung von guten Rahmenbedingungen für den Ganztagsunterricht in die Planungen einbezogen wird. Die Erneuerung von Ausstattungen, wie an den Beruflichen Schulen bereits im Bereich der Metalltechnik erfolgt, und die Verbesserung des Lernumfeldes werden weitere Schwerpunkte bei den Investitionen sein“, sieht Uta Böckel ihre Fraktion auf dem richtigen Weg in der Schulpolitik des Kreises.