SPD: Linke hat den Wählerauftrag nicht verstanden.

Verweigerung der Linken bei wichtigen Themen wie Staudinger und Schulen
„Das Verhalten der Abgeordneten der Fraktion „Die Linke“ im vergangenen Kreistag lässt jedes Verantwortungsbewusstsein vermissen“, kritisiert Bernd Becker, Stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, das Fernbleiben der Linksfraktion bei den Diskussionen zum Kraftwerk Staudinger und der Entwicklung der beruflichen Schulen im Main-Kinzig-Kreis. „Sich wegen einer formal-juristischen Diskussion der Verantwortung, die man als gewählter Abgeordneter trägt, zu entziehen, ist ganz klar zu verurteilen. Die Positionierung zum Kraftwerksbau in Großkrotzenburg und die Frage der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung und Ausbildung im Main-Kinzig-Kreis sind zentrale Fragen, die alle Menschen im Kreis betreffen. Sich hier, wie der Volksmund sagt, wie eine „beleidigte Leberwurst“ zu gebärden, dient ganz gewiss nicht den Interessen der Bürgerinnen und Bürger.“
Auch Rainer Krätschmer, Wächtersbacher SPD-Abgeordneter und Bürgermeister, hält das Verhalten der Mitglieder der Linksfraktion, insbesondere mit Blick auf Frau Silberling-Antoni, die für die Linken aus Wächtersbach im Kreistag vertreten ist, nicht für tragbar. „Bei Fragen, bei denen sich Frau Silberling-Antoni populistisch ins Spiel bringen will, ist sie mit Schaufensteranträgen sehr aktiv. Stehen aber Themen an, die die Region und insbesondere Wächtersbach betreffen, wie etwa der barrierefreie Zugang zum Wächtersbacher Bahnhof, dann verlässt sie den Kreistag. Für Wächtersbach wäre es wichtig gewesen, bei den Forderungen an die Bahn geschlossen als Kreistag aufzutreten, um endlich auch die langwierigen Arbeiten am örtlichen Bahnhof voranzubringen. Auch die Organisation der beruflichen Schulen ist für Wächtersbach ein maßgebliches Thema. Aber für Frau Silberling-Antoni ist es offenbar wichtiger, beleidigt zu sein, als sich für die Interessen ihrer Heimatgemeinde stark zu machen“, sagte er.