Linke Silberling- Antoni will durch Stadt den Schlossbesitzer enteignen lassen:
Leider kein Faschingsscherz der Linken, sondern bitterer Ernst
In einer Pressemitteilung fordert die der Partei „Die Linke.“ zugehörige Frau Silberling-Antoni aus Wittgenborn die in der Wächtersbacher Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien SPD und CDU auf, in der nächsten Stadtverordnetenversammlung einen gemeinsamen Antrag auf Enteignung des Schlosses vom derzeitigen Besitzer einzubringen.
Gibt es einen Unterschied zwischen den Kommunisten in der ehemaligen DDR und der Partei „Die Linken“? Nein: Kürzlich erklärte der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, im Fernsehen, dass er immer Kommunist war und es auch bleiben werde. Und in der Kommunalpolitik in Wächtersbach wollen die Linken mit kommunistischen Methoden das Wächtersbacher Schloss retten. Die Erleuchtung hat eine ihrer „Führungskräfte“, Frau Silberling-Antoni. Den jetzigen Eigentümer enteignen, einen Investor suchen und schon ist das Problem Schloss vom Tisch. Wozu Enteignungen und sozialistische Zwangswirtschaft in den Bruderstaaten geführt haben, hat Frau Silberling-Antoni entweder bewusst vergessen oder es passt nicht in ihre linke Ideologie. Vom ehemaligen „innerdeutschen Schutzwall“ über ganz Osteuropa bis Wladiwostok haben die Kommunisten abgewirtschaftet und mit ihrer Zwangswirtschaft der Enteignungen ein wirtschaftliches Chaos hinterlassen, das schließlich zu ihrem Zusammenbruch führte. Allein eine elitäre Bonzentruppe im sozialistischen System, in deren Fußstapfen Gysi und Lafontaine getreten sind, konnte die „Errungenschaften des Kommunismus“ genießen. Um die Schäden zu reparieren, haben die so verhassten westdeutschen Kapitalisten allein in die ehemalige DDR über eine Billion € investiert.
Nein, keine Zwangsenteignung, sondern eine besonnene und energische Zielverfolgung bei der Lösung des Problems Schloss unter Einhaltung der Regeln unseres demokratischen Rechtsstaates ist der richtige Weg. Und genau diesen Weg beschreitet der Wächtersbacher Bürgermeister Rainer Krätschmer.
Nachdem in der Vergangenheit einige potentielle Interessenten bzw. Investoren wieder ihren Rückzug angetreten haben, hat Bürgermeister Krätschmer den Druck auf den jetzigen Eigentümer drastisch erhöht. Dies betrifft erforderliche Maßnahmen zur Erhaltung der baulichen Substanz und die Suche nach Investoren. Eines ist aber völlig klar: Es ist nicht Aufgabe der Stadt Wächtersbach, als Schlossherrin aufzutreten und dafür andere soziale Aufgaben wie Kindergärten, Vereine, Gemeinschaftshäuser, Bahnhof, Schwimmbad usw. hinten an zu stellen.
Verantwortliche Denkmalschutzbehörde ist nicht die Stadt, sondern das Land Hessen und der Untere Denkmalschutz im Main-Kinzig-Kreis – die Stadt hat keine. Zuständigkeiten sind den Linken wohl egal, auch die Gesetze eines Rechtsstaats. Wenn die Linken meinen, sie könnten es besser, warum belassen sie es nur bei populistischen Presseerklärungen? Sie sind doch als Fraktion im Kreistag und Landtag vertreten. Niemand hindert sie daran, entsprechende Anträge im Kreistag und im Hessischen Landtag zu stellen.
Wächtersbachs „Linke“Silberling-Antoni will Schlossbesitzer enteignen lassen.
17. Januar 2009CDU Volltreffer erweist sich als Rohrkrepierer
11. Januar 2009Vermeintlicher Volltreffer der CDU Wächtersbach erweist sich als Rohrkrepierer
Der vom CDU Vorsitzenden Michael Creß in der Presse verkündete Volltreffer in Sachen Schloß Wächtersbach erweist sich als Rohrkrepierer für die CDU, sagte der Vorsitzende der Wächtersbacher SPD, Christian Hofmann in einer Stellungnahme zu den jüngsten Äusserungen des CDU-Vorsitzenden in der Presse.
Hofmann hält es für einen ausgemachten Blödsinn wenn die CDU behaupte, Bürgermeister Krätschmer stände beim Schloß vor einem Scherbenhaufen. Vielmehr sei es der Bürgermeister gewesen der sich in der Vergangenheit intensiv um die Verwendung des Schlosses gekümmert habe. Wenn nun der jetzige Eigentümer erkläre das Schloß stehe nicht mehr zum Verkauf, obwohl Interessenten da waren, so müsse das akzeptiert werden. Wie man dann von einem Scherbenhaufen für den Bürgermeister sprechen kann ist nicht nachvollziehbar.
In der Vergangenheit ist schon sehr viel über die Verwendung des Schlosses verlautbart worden und es ist jetzt müßig weiter die alten Argumente neu aufzufrischen, führt Hofmann weiter aus. Tatsache sei nun einmal, dass in der Vergangenheit, wenn ernsthafte Angebote für die Verwendung des Schlosses vorgelegen haben, diese von den jeweiligen Besitzern zu Nichte gemacht wurden. Wenn dann die CDU Wächtersbach immer noch die Auffassung vertrete, dass dann die Stadt das Schloß hätte kaufen müssen so ist das noch mehr als abenteuerlich. Eine Kommune hat andere Aufgaben als sich auf solche finanziellen Abenteuer mit heruntergekommenen Immobilien einzulassen, die zum sicheren finanziellen Ruin der Stadt geführt hätten.
Jetzt der Wächtersbacher SPD und Bürgermeister Krätschmer die Verantwortung für den heutigen Zustand des Schlosses anzulasten sei schon ein nicht mehr zu überbietender Blödsinn den nur ein Herr Creß verzapfen könne, schliesst der SPD Vorsitzende seine Ausführungen.
Marianne Stingl und Karlheinz Müller zu Ehrenstadträten ernannt
11. Januar 2009
Gemeinsam zogen sie am 1. April 1985 als Stadtverordnete ins Wächters-bacher Stadtparlament ein, saßen gemeinsam rund zehn Jahre als Stadträte im Magistrat, ge-meinsam wurden sie nun verabschiedet und zu Ehrenstadträten der Messestadt ernannt: Mari-anne Stingl und Karl-Heinz Müller haben ein Stück der Geschichte Wächtersbachs mitge-prägt und mitgeschrieben.
Marianne Stingl ist im heutigen Serbien, dem damaligen Jugoslawien, geboren und hat bereits als Kind das Elend von Flucht und Vertreibung am eigenen Leibe erfahren. Vielleicht kommt daher ihr Engagement und ihr persönlicher Einsatz für Schwache und Hilfebedürftige, jeden-falls hat sie sich schon frühzeitig für sozial Benachteiligte eingesetzt. Seit 37 Jahre arbeitet sie in verantwortlichen Positionen in der Arbeiterwohlfahrt, die sie im Jahre 1971 wieder in Wächtersbach neu gründen half. Als Kind sozialdemokratisch geprägter Eltern sei der Weg in die SPD für sie Anfang der achtziger Jahre nur eine folgerichtige Entscheidung gewesen. Alt-bürgermeister Heinrich Heldmann holte sie wenig später in den Ortsbeirat der Wächterbacher Innenstadt und danach ins Wächtersbacher Parlament. Und Rainer Krätschmer wollte auf ihre Mitarbeit als Stadträtin und in verschiedenen Funktionen der städtischen Eigenbetriebe nicht verzichten. Ihre Arbeit würdigte die Stadt mit der Verleihung des Stadtsiegels 1998, im Jahre 1999 erhielt sie den Ehrenbrief des Landes Hessen.
Bereits seit 1971 war der gebürtige Hellsteiner Karl-Heinz Müller Mitglied des Wächtersba-cher Stadtteils Neudorf. Dass es, mit einer Unterbrechung von 1985 bis 1989, insgesamt 22 Jahre wurden, hätte sich der heute 69-jährige ehemalige Bundesbahn-Angestellte wohl nicht träumen lassen. Besonders in Erinnerung ist sein Einsatz bei der Gestaltung des Sportgeländes in Hesseldorf und beim Bau des DGH in seinem Wohnort Neudorf. Dies waren die Projekte, an die Karl-Heinz Müller noch heute mit Stolz zurückdenkt. Auch als Stadtverordneter und Stadtrat ist er keinem Problem aus dem Wege gegangen, hat mit gestaltet und mit entschie-den. Auch er hat in verschiedenen Bereichen der Stadt Verantwortung übernommen, egal, ob bei den Stadtwerken oder der Messegesellschaft. 1986 wurde er mit der Verleihung des Stadt-siegels geehrt, 1993 wurde er „Stadtältester“, und 1999 erhielt er, wieder gemeinsam mit Ma-rianne Stingl, den Ehrenbrief Hessens.
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Verfasst von SPD Wächtersbach
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